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Kalorien zählen

Du willst abnehmen und zählst Kalorien – aber der Erfolg stellt sich nicht ein?

Du führst Ernährungstagebuch, rechnest penibel deinen Kalorienbedarf aus, reduzierst ihn immer mehr und nimmst trotzdem kein Gramm ab?

Jeder sagt dir, du isst zu wenig und ruinierst damit deinen Grundumsatz.

Ich arbeite seit 16 Jahren als Ernährungsberaterin, habe hunderte Pläne geschrieben und über 200 Ernährungstagebücher exakt ausgerechnet und ausgewertet.

Eines stellte ich immer wieder fest: es gibt keine direkte und eindeutige Korrelation zwischen Kalorienaufnahme und Gewicht!

Es gibt drei Gruppen wo dies gut zu beobachten ist:

#1 Die klassischen Fälle, die gerne Bratwurst, Weißbrot und Bier verzehrten und bei denen du eine Wette eingehen würdest, wann sich der unvermeidbare Herzinfarkt einstellt. Komischerweise liegen viele aber von der Kalorienaufnahme oft im Optimalbereich .

#2 Dann gibt es jene, die sich das Essen quasi komplett abgewöhnt haben: morgens ein kleiner fettarmer Joghurt mit etwas Haferkleie, mittags ein Möhrchen mit Dipp und abends am besten gar nichts – oder mal eine Buttermilch.

Gefühlte 600 kcal (und ja, manchmal nicht mal die), aber dennoch 15 Kilo zu viel auf den Rippen und einen Körperfettanteil, der nicht gesundheitsförderlich ist. Klar, sagt jeder Ernährungsexperte jetzt: „unter dem Grundumsatz ist gaaaanz schlecht, kein Wunder, dass der Stoffwechsel im Eimer ist und nicht richtig funktioniert“

#3 Für mich am spannendsten: die, die sich mutmaßlich gesund ernähren, auf Obst und Gemüse achten, Wasser trinken, nach 18 Uhr nichts mehr zu sich nehmen, penibel ihre Kalorienzufuhr und ihren Kalorienverbrauch zählen und dennoch ihr Zielgewicht nicht erreichen.

Woran liegt das?

Es gibt mehrere Ursachen dafür. Die Bekanntesten (und auch einige Neue!) werde ich in den nächsten Blogartikeln besprechen und Stück für Stück durcharbeiten.

Zurück zum Thema Kalorien zählen.

Stell dir vor, du willst den nächsten Grand Prix mit deinem tollen Rennwagen gewinnen, dein Tank fasst 30 Liter. Kippst du Sonnenblumenöl rein, weil du gehört hast, dass das auch verbrennt? Oder bist du cleverer und nimmst E10, weil du dir sicher bist, dass das zumindest „echtes“ Benzin ist?

Mit Sicherheit wirst du das Beste tanken, was du bekommst, wenn du die beste Leistung erreichen willst, oder?

Wieso machen wir das bei unserem Körper nicht? [weiterlesen…]

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Zuckerfreie Ernährung

Hast du schon ein wenig Durchblick im Dschungel der zuckerfreien Ernährung?

Im ersten Teil habe ich dir erklärt, dass Ernährung ohne Zucker besser für uns ist und wir Zucker heute nicht brauchen, er jedoch so verführerisch ist.

Im zweiten Teil ging es um die bekannten Alternativen für Zucker.

Heute möchte ich hauptsächlich die Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe beleuchten.

Es ist toll, dass es industriell viele neue Möglichkeiten gibt – allerdings sind viele keine Alternative und / oder nur Geldmacherei.

Oft wird die ungebrochene Hoffnung der Menschen auf die Süße ohne Reue, die Süße, die nicht dick macht nur ausgenutzt.

Die meisten Zuckeraustauschstoffe sind so genannte Zuckeralkohole.

Zu den bekannten gehören Fructose (die wir im letzten Teil schon besprochen haben), Sorbit und Xylit, aber auch Mannit, Isomalt oder Erythrit gehören dazu.

Die meisten Zuckeralkohole haben einen großen Nachteil – sie wirken ab einer bestimmten Menge abführend, weil wir im Darm nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit haben.

Stell es dir folgendermaßen vor. Wir haben eine begrenzet Anzahl an Türchen – gibt es mehr Teilchen, als Türchen, so können nicht alle die Türchen passieren und wandern weiter Richtung Dickdarm.

Ein hoher Teilchenanteil führt dazu, dass eine erhöhte Menge an Wasser in den Darm geleitet wird, um diese Konzentration zu „verdünnen“ – der Rest wird quasi rausgespült.

Außerdem freuen sich die Darmbakterien im Dickdarm auf diese Teilchen und vergären sie. Das macht dann unschöne Blähungen. Die verträgliche Menge ist von Mensch zu Mensch verschieden. Welche Menge du verträgst, musst du austesten.

Fructose und Sorbit: Beide kommen ganz natürlich auch in der Natur vor und benutzen die selben Türchen. [weiterlesen…]

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Zuckerfreie Ernährung Alternativen für Zucker

Es gibt unzählige Alternativen für eine zuckerfreie Ernährung!

Wie du im ersten Teil bereits erfahren hast, brauchen wir keinen Zucker, um zu überleben.

Er war aus evolutionärer Sicht wertvoll für uns jedoch trat er kaum in isolierter Form auf.

Was du auf jeden fall über die industriell hergestellten Alternativen oder den vermeintlich gesunden Zuckern wissen solltest, erfährst du in diesem Teil. Und ich zeige dir, welche gesunden Alternativen du zur Auswahl hast.

In der Natur sehen wir Zucker in Lebensmitteln immer im Verbund mit Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen vorkommen – zum Beispiel (und hauptsächlich) im Obst.

Genau diese Kombination macht ihn für den Körper auch gut verwertbar. Bis zu einer gewissen Menge – denn zu viel Obst kann auch gefährlich werden. Mehr dazu gleich bei der Erläuterung der verschiedenen Zuckerarten.

Jeder Ab-, Um- und Aufbau-Prozess im Körper ist eine chemische Reaktion.

Neben den Stoffen, die ab-, um- oder aufgebaut werden, müssen auch die Katalysatoren und Enzyme vorhanden sein, die für diese Reaktion notwendig sind. Und das sind eben vor allem Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe!

Hier ein Beispiel:

Wollen wir unser Schlafhormon Melatonin aus der Aminosäure Tryptophan synthetisieren, brauchen wir Vitamin C und B Vitamine (und hier sind nicht alle Zwischenschritte aufgeführt).

Liefert das Lebensmittel diese Stoffe nicht, müssen sie aus deinen Reserven gezapft werden.

Diese müssen voll sein – und das sind sie bei unserer heutigen Ernährungsweise und dem erhöhten Verbrauch durch Stress leider kaum.

Muss sich dein Körper dann mit einer großen Menge Zucker (oder anderer „leerer“ Kohlenhydrate) herumschlagen, ist das einfach zu viel für ihn.

Dennoch – wie überall gilt auch hier: die Dosis macht das Gift!

Evolutionär gesehen haben wir zu keiner Zeit solch riesige Mengen an Zucker (oder Kohlenhydraten generell) zu uns genommen.

Der Verzicht fällt schwer – doch es helfen die Reduktion und das sinnvolle Austauschen unseres kleinen Suchtmittels.

Ich habe einige gute Alternativen für dich. Und ich zeige dir, wovon du definitiv die Finger lassen solltest. [weiterlesen…]

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Ernährung ohne Zucker

Er ist überall: in Getränken, in unserem Kaffee, in Keksen und Kuchen, aber auch in Ketchup und sogar in Wurst, Käse und Brot – der Zucker.

Dass er nicht gesundheitsförderlich ist, weiß inzwischen jeder. Doch wie kannst du deinen Konsum senken und was sind wirkliche Alternativen?

Das größte Problem: Wir sind süchtig nach Zucker!

Dein Gehirn belohnt das Finden von Zucker mit einer hohen Endorphinausschüttung. Das macht dich glücklich.

Aber auch dick und krank!

Wieso tut Mutter Natur so etwas?!

In der Steinzeit hatten wir kaum Zucker. Er kam im Obst vor oder im Honig. Beides war Mangelware.
Obwohl Kalorien unser Überleben sicherten, hatten wir nicht viele zur Verfügung.

Kleine Fettpolster erhöhten extrem unsere Überlebenschancen. Wir wurden dazu getrieben Süßes zu suchen und dann möglichst viel davon zu verspeisen. Speichern konnten wir diese Kalorien super. Du siehst, es war schon immer so.

Süß essen wird von unseren Gehirn belohnt, weil es zum Überleben wichtig war. Die Betonung liegt auf „war“.

Heute sind weder Kalorien knapp, noch steht unser Überleben auf der Kippe – zumindest nicht, aufgrund von Nahrungsmangel.

Unsere Gene wissen das leider nicht. Sie suchen weiter und belohnen uns, sobald wir etwas Süßes gegessen haben.

Es kommt noch schlimmer. [weiterlesen…]

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Gesundheit in Bewegung - Katja Graumann

Kennst du das?

Du hast dich zum X-ten mal entschieden deine Ernährung umzustellen.

Oder du interessierst dich endlich wieder für Sport.

Aber nach einer Weile flacht deine anfängliche Euphorie schnell wieder ab – wieso?

Weil du nicht die Ergebnisse erzielt hast, die du dir erhoffst!

Der Grund ist ganz einfach: Du hast dich voll und ganz auf deine Ernährung konzentriert, wolltest von heute auf morgen alles perfekt machen und deinen kompletten Alltag umschmeißen.

Doch weder das hat geklappt, noch hat sich die Anzeige auf deiner Waage in die richtige Richtung bewegt.

Doch wieso ist das so schwierig? Zwei Dinge zu Beginn:

  1. Es ist schwer, viele Dinge mit einem Mal umzustellen und sich gleichzeitig gefühlt 50 neue Gewohnheiten anzueignen.
  2. Du hast die anderen Säulen deiner Gesundheit vergessen, denn es ist nicht nur die Ernährung, die wichtig ist.

Was noch alles dazu gehört und wie du beim nächsten Mal definitiv erfolgreicher mit deinen Vorhaben sein wirst, verrate ich dir demnächst in meinem Blog, der hier Stück für Stück entsteht.

Am besten du trägst dich in meine E-Mail-Liste ein, dann bist du der Erste, der News erfährt.

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